Weihnachtsgrüße 2014

(Advent- und Weihnachten 2014)

Allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2014
und ein gutes und gesundes Jahr 2015

Als Weihnachtsgruß diesmal eine ungewöhnliche Kombination von Flaggen, die auf einer verbindenden Brücke entdeckt wurden:

Korea-mit-Herzen-b1200

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Selbstverständlich bedarf es für die Umsetzung des Bildinhaltes der Zustimmung von und der Unterschrift durch Gott. Aber ich denke, diese wurde bereits von vielen 100.000 Stellen beantragt.

Gott – wir kennen deinen Zeitplan nicht. Aber 70 Jahre der Trennung sind 2015 um (denk an die Babylonische Gefangenschaft, die dauerte auch „nur“ 70 Jahre) und 12 Jahre an der Spitze einer Liste mit den treuesten und tapfersten Leuten in allen Ländern – eine hohe Auszeichnung aber auch eine hohe Last – wären auch erfüllt.

Gott, bitte, lass es Weihnachten werden!

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Eine herzliche Bitte:
Falls irgendwo noch nicht geschehen, streicht – die Kino-„Komödie“. Und verzichtet Auf Scherze, die auf Kosten von Nordkoreas Regierungschef gehen

Soweit zu lesen, scheint der für den 25. Dezember in den Kinos der USA geplante Film „The Interview“ bereits überall abgesagt zu sein. In dem Kinofilm erhalten zwei Journalisten den Auftrag, Nordkoreas obersten Regierungschef zu ermorden. Vom Stilmittel her eine „Komödie“ – von der inhaltlichen Andeutung her aber gar nicht so witzig.

Ich würd sagen: Gott sei Dank, dass der Film abgesagt wurde. Nicht nur wegen der Terrordrohungen – die auch ruhig hätten entfallen können.

Nee. Sondern auch weil unsere Demokratien und unsere Rechtsstaatlichkeit echt wertvoll sind. Und da passen Mordaufträge an aktuellen Personen einfach nicht hinein. Nichtmal als Satire oder Komödie. Jaaa, ich weiß, das schränkt den Spaßfaktor unzulässigerweise ein. Aber wer bitte von uns möchte denn eine derartige filmische Andeutung über sich selber im Kino sehen? Fänden Sie das witzig? Eben! Das ist nicht anzunehmen. Und da wir in der westlichen Welt uns der Werte von Recht auf Leben und Freiheit bewusst sind – können wir diese Werte auch anderen zugestehen. Auch wenn der Spaß darunter leidet … ;-)

Also Leutz: Sollte der Film irgendwo laufen: Geht nicht hin, seht ihn euch nicht an, spielt ihn nicht ab. Nicht gezwungen, sondern freiwillig. Einfach, weil vermutlich die allermeisten von uns solch eine filmische Andeutung über sich selber auch nicht sehen wollen. Und, ganz nebenbei: Weil unser oberster Chef mal irgendwo gesagt hat: „Du sollst nicht morden.“

Immer wieder mal sind auch private Werbeaktionen – etwa von einem Frisörladen in London – oder spottende Bemerkungen im Internet über den nordkoreanischen Staatschef zu lesen. Wäre es möglich, dass wir auf solche Scherze auf Kosten des Regierungschefs von Nordkorea verzichten?
Ich glaub, auch das mögen sehr viele von uns nicht: Wenn wir von anderen für dumm erklärt oder durch den Kakao gezogen werden. Vielleicht wäre es uns daher auch als Privatpersonen möglich, auf solche Scherze, die auf Kosten von Nordkoreas Staatschef gehen, zu verzichten. – Klar, bei uns müssen Politiker sich ein dickes Fell wachsen lassen und einiges an Kakao und Satiere über sich ergehen lassen. Aber durch den Kakao gezogen zu werden, ist trotzdem nicht jedermanns Sache. Und ganz ehrlich: Viele Bemerkungen und Komödien über unsere Politiker find ich echt witzig – aber eine ganze Menge an „Satire“ über unsere Politiker geht für meinen Geschmack auch schon zu weit und unter die Gürtellinie.

Es gib da so’n Spruch, der heißt: „Ehre, wem Ehre gebührt.“ Oder im Zusammenhang:

Gebt also jedem das, was ihr ihm schuldig seid. Zahlt die Steuern, die man von euch verlangt, ebenso den Zoll. Unterstellt euch der Autorität des Staates, und erweist denen, die Anspruch darauf haben, den notwendigen Respekt.

Auch ein Statement des obersten Chefs von Himmel und Erde. Zu finden in Römer 13, 7 – hier zitiert nach der Übersetzung „Hoffnung für alle“ (Luther-Fassung). Das heißt nicht, dass man nicht auch frei seine Meinung äußern oder äußern können sollen dürfte. Aber es bedeutet, dass man den Staatsautoriäten auch mit Achtung und Respekt gegenübertreten sollte. Selbst dann, wenn Sie eine andere Meinung vertreten. – Gottes Recht bleibt davon unberührt: Als oberster Chef gebührt Gott natürlich auch die oberste Autorität. Das schmälert aber nicht den Anstand und den angemessenen Respekt, der laut Bibel den Regierungs- und Staatsvertretern – egal welcher Länder – zusteht.

Vielleicht wäre auch in diesen Feldern möglich, frei seine Meinung zu sagen, bei dem, was wichtig ist, aber auf Spott und herablassende Bemerkungen gegenüber Nordkoreas Regierungschef zu verzichten – sogar, wenn man die Freiheit dazu hätte.

Zum Schluss dieses Weihnachtsgrußes noch Zitat aus dem oben verlinkten Spiegel-Bericht:

„Die US-Regierung nehme die Cyberattacke auf das Filmstudio sehr ernst, so Obama: ‚Aber zum jetzigen Zeitpunkt wäre meine Empfehlung, dass Leute ins Kino gehen sollen.‘ „

Dieser Spruch stammt zwar von Obama. Aber nee – an dieser Stelle liegt Obama vermutlich nicht ganz richtig. Die obigen Zitate von Gott und seinen Botschaftern scheinen eher auf das Gegenteil hinzudeuten. Und Gottes Meinung steht noch über der Meinung von uns und von Obama.

 

 

 

 

 

 

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