14.12.14 – Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln in Davos / Sprachbeobachtungen: Churcha und church

Härzli willkomma in ünscher Chircha!

1. Veranstaltungstipp: So., 14.12.2014 – Weihnachtsfeier inner FEG Davos, Schweiz
2. Churcha (schweiz.) und church (engl.) – Sprachbeobachtungen und Sprachthesen von Ideesamkeit.de

 

1. Veranstaltungstipp: So., 14.12.2014 – Weihnachtsfeier inner FEG Davos, Schweiz

Davos (Graubünden, Schweiz) – Wer gerade im Kanton Graubünden inner Schweiz weilt – egal ob als Einheimischer oder als Reisender oder Schifahrer – ist am kommden Sonntag, dem 14.12.2014 herzlich zur Weihnachtsfeier mit einer humorvollen Weihnachtsgeschichte in der Freien Evangelischen Gemeinde Davos in der „Englischen Kirche“ eingeladen:

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Beginn: 16.30 Uhr
Anreise mit dem Bus: Bushaltestelle Kongresszentrum
Ort: Davos Platz (Schweiz), Englische Kirche
Knüpfung: FEG Davos

Wer vorbeikommen will: Eine vorherige Anmeldung zum anschließenden Essen wäre wahrscheinlich nicht verkehrt – zwecks Planung.

 

2. Churcha (schweiz.) und church (engl.) –
Sprachbeobachtungen und Sprachthesen von Ideesamkeit.de

– für alle Sprachliebhaber und Sprachwissenschaftler –

Ist Ihnen aufgefallen, dass die schweizerische Chircha (Kirche – „Härzli willkomma in ünscher Chircha!“) fast genauso aussieht wie das englische church? Beide chs in Chircha werden mit dem Bach-Ch (Lautschrift: [x]) gesprochen, d.h. so wie das ch in Bach. Die Engländer haben fast exakt das gleiche Wort, bloß dass ihnen das schweizerische Chchchchch … zu sehr in der Kehle drückt, daher haben sie die Aussprache zu Tschörtsch geändert. ;-) Aber am Schriftbild kamman noch die Wortverwandschaft erkennen.

Könnte es sein, dass Englisch einfach ein schweizerischer Dialekt ist, oder? Oder vielleicht umgekehrt: Das Schweizerischer als englische Mundart? ;-) Als weiteren Dialekt dieser Sprachfamilie würde Ideesamkeit.de das (Hoch-)Deutsche benennen: Kirche ist nämlich ebenfalls das gleiche Wort wie church oder Chircha. Nur dass im Hochdeutschen das ursprüngliche K am Anfang noch erhalten ist.
Alle drei Wörter stammen vom Altgriechischen κυριακόν kyriakon“, was soviel heißt wie „dem Herrn“ – (also Jesus) – gehörend. (wikipedia.de)

Die These von Ideesamkeit.de: Die meisten – vielleicht sogar alle Sprachen der Welt – sind im Grunde genommen identisch. Wir reden alle die gleiche Sprache: ob Schweizer, Deutsche, Engländer, Griechen, Franzosen – oder Mongolen, Israelis, Araber, Iraner, Türken und Bantu-Sprecher – nur in verschiedenen Dialekten. Im Grunde genommen Sprechen wir – der Theorie von Ideesamkeit (und natürlich auch anderen Sprachbeobachtern zufolge) alle ein und dieselbe Sprache. Nur verstehen wir einander seit der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel ungefähr so gut, wie ein schnellsprechendener Ostfriese einen ebenso schnell sprechenden Bayern versteht – nämlich gar nicht – und daher ist der jeweils andere „Dialekt“ für uns eine ganz andere Sprache.

www.ideesamkeit.de

 

 

 

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