Rheinische Kirche beschließt Trauung für Homopaare – eine Reaktion

Homosexuelle Lebenspartner können in der Evangelischen Kirche im Rheinland künftig genauso wie Eheleute vor den Traualtar treten.

Darüber berichtet evangelisch.de in einem Artikel: Beschluss zur Trauung homosexueller Paare in der Evangelischen Kirche im Reinland.

Dieser Artikel auf Ideesamkeit.de ist ein Kommentar dazu.Vielmehr eine Reaktion. Da ich nicht nur kommentieren möchte, sondern auch etwas bewegen – aber halt nun einmal nicht sonderlich was bewegen kann, frage ich noch einmal nach. Nicht bei der Evangelischen Kirche im Rheinland, sondern bei Gott. Vielleicht hat Gott ja Lust, etwas zu bewegen?


 

Gott, heut bin ich von der Arbeit und der langen Nacht noch ganz ko. Ich kann die Welt auch nicht retten. Wenn dir noch was an uns, an Deutschland, Europa und an deiner Kirche liegt, dann hol dir den Regenbogen zurück!

Lass ihn am Himmel stehn – denk an dein Schutzversprechen! Aber der Regenbogen ist doch deine Erfindung. Warum verwenden die Kirche und andere ihn dann für etwas, was du gar nicht magst – ausgelebte Homosexualiät. Und dann kleben Sie auch noch dein Gütesiegel, deinen Segen drauf!

Mir ist es einfach etwas zuviel. Flüchtlingsfrage, Pegida, Kirchen, die deine Anordnungen auf den Kopf stellen, bald noch das Reformationjubiläum – wo wir eigentlich eine Reformation bräuchten, nicht nur ein Jubiläum. Dann noch die verfolgten Christen, um die wir uns kümmern sollten. Die dringend Hilfe benötigen.

 

Homo-Ehe

Gott, ich bin auch nur ein Mensch. Und meine Kraft und Zeit in meiner freien Zeit reichen kaum, um einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich kann keine Bäume ausreißen, Wälder umpflanzen und Mega-Projekte für andere Menschen nach Feierabend aus dem Boden stampfen. Die Flüchtlinge brauchen Hilfe, die verfolgten Christen brauchen Hilfe, jetzt noch die Rheinländische Kirche, … Wie sollen wir denn da an allen Ecken und Ende gleichzeitig helfen?

Noch dazu scheine ich auch nicht sonderlich viel zu bewegen. 1000 Mal, könnte ich hier schreiben, dass die Kirche nicht offiziell oder inoffiziell absegnen kann, was du nicht befürwortest. Darauf würde eh keiner hören. Oder kann ich die Menschen, die Flüchtlinge attaktieren, zur Vernunft bringen? Oder den Christen, die den Islam hofieren, die Augen öffnen? Ändert sich irgendwas, wenn ich versuche, mich für Christen einzusetzen, die verfolgt werden? Würde irgendjemand auf mich hören, wenn ich der Rheinischen Kirche erzähle, dass sie von ihrem Unfug wieder ablassen soll. Weil die Gefahr besteht, dass Du, Gott, Dich aus dieser Kirche sonst ganz weit zurückziehst?

Gott, Vater von Jesus Christus, alleiniger Gott im ganzen Universum,
Wo sollen wir denn da anfangen? Was sollen wir da ausrichten? Es herrscht Kaoss, und das ist einfach nicht in den Griff zu kriegen. Du weißt ja, dass ich nichtmal mein eigenes Kaoss in den Griff kriege.

Gott, angesichts solcher und anderer Meldungen wie der über die Rheinische Kirche fühle ich mich rat- und hilflos- manchmal auch von Dir alleingelassen. Vielleicht sollte ich mich lieber vor den Fernseher hocken, aber da läuft auch oft nur sinnloses Zeug.

Wenn Dir irgendetwas an den Dingen liegt, die Du in Deinem Buch, in der Bibel, schreibst, dann musst Du die Dinge wieder ordnen. Die Kirche, die Trauregelung, die Flüchtlingsfrage, Verhinderung von Anschlägen auf Flüchtlinge und Einheimische, Hilfe für die in Asülbewerberheimen von Muslimen drangsalierten Christen, Hilfe für die verfolgten Christen in anderen Ländern, …

Und wenn du nicht nur ein riesen Fest zum Reformationsjubiläum willst sondern eine richtige, neue Reformation – aber ohne Blutvergießen bitte, und wenn’s geht auch ohne Verfolgung wie zu Luthers Zeiten – dann musst DU, GOTT, mit der Reformation anfangen.Bitte! Bei uns, bei mir, in unseren Kirchen, in den Landeskirchen, in der Gesellschaft und Politik, bei den Muslimen, im IS, in Nord- und Süd-Korea, in vielen muslimischen Ländern, in Europa und den USA usw.

Gott, wir sind Menschen, wir können keine Reformation. Ich jedenfalls nicht.
Wenn dir was daran liegt, dass wir an Dich und Deinen Sohn, Jesus, glauben – wenn dir was daran liegt, dass wir uns um Deine Anliegen kümmern, dass wir fragen, was Du eigentlich willst – und das auch tun,
Wenn dir Dein Buch, die Bibel, wichtig ist …

Gott – wer außer DIR könnte denn eine Reformation machen? Niemand!

Leg los, Gott, leg los! Behutsam, aber bring uns zu dir zurück. Ordne das Kaoss, das wir nicht ordnen können. Hilf, wo wir nicht helfen können. Lass das Gute, was wir auf mickrige und kümmerliche Weise versuchen, auch zu erkennbar Hilfreichem und Guten werden.

Gott, wir brauchen eine Reformation.
Wir brauchen nicht eine, wir brauchen Deine, von Dir in Gang gebrachte Reformation!
Wenn du die auch möchtest: Bitte, bitte, bitte leg los!

Amen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.