Wunsch an Gott – Reformationstag

Zum heutigen Reformationsjubiläum 2014
Ein Wunsch an Gott

Da sich Reformationen ohne Gottes kräftige Beteiligung eh nicht alleine durchführen lassen, zum heutigen Reformationstag hier ein Wunsch an Gott. Worum es sich genauer handelt, wird evtl. bei Gelegenheit noch bekanntgegeben.


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Tesen zum heutigen Reformationstag

1. Ein Jubiläum zur Reformation zu feiern (2017), ist glaub ich halbwegs Unsinn. Ich meine, wir brauchen an ganz vielen Stellen kein Jubiläum, sondern eine ganz neue Reformation. Oder eine Reklamation – an Gott. (s.u)

2. Eine Reformation durchführen zu *wollen*, wäre genau so ein Unsinn. Das Kennzeichen von Reformationen ist meintens, dass verschiedene nicht mehr haltbare Situationen bestehen, die nach Änderung schreien, aber die kein Mensch wirklich ändern kann. Nichtmal viele Menschen zusammen.

3. Viele Reformationen und Reformationsbewegungen beziehen zwar uns Menschen als Handelnde und Aktöre mit ein. Aber wenn Gott sich nicht selber auf die Beine stellt und selbst was tut, kannste alle menschlichen Aktionen auch knicken.

4. Wenn also etwas reformiert werden soll, dann brauchen wir Gott. Und er muss auch gerade etwas tun wollen. Ansonsten bleibt uns nur eines: Das feiern, was früher einmal war – als ein bloßes Reformationsjubiläum.

5. Man könnte den Reformationstag auch Reklamationstag nennen. Weil: Man reklamiert etwas bei Gott: etwa bestimmte Dinge in Kirche, Staat, und Gesellschaft, persönliche Situationen oder Trennungen innerhalb geteilter Staaten. Reklamationstag würde bedeuten – wenn ich das Wort spontan unter die Lupe nehme: re-klamare: Also: wieder, erneut rufen und schreien – und zwar zu Gott. In der Hoffnung, dass er endlich mal was ändert.

6. Das große Reformationsjubiläum ist eigentlich für 2017 geplant. Meine Meinung: 2017 ist viel zu spät. Bis dahin hält das ja kein Mensch mehr aus. Denken Sie z.B. an die Leute, die in geteilten Ländern ziemlich viel Unrecht erleiden. Warten bis 2017? Vielleicht möglich – aber viel zu lange. Und das betrifft ziemlich viele Menschen. Würde man die Einzelheiten schildern, so würden glaube ich sehr viele Menschen zustimmen, dass z.B. dort besser heute, am 31.Oktober 2014, als morgen ein göttliche Lösung willkommen wäre.

Daher eine Bitte:
Gott, solltest du eine Reformation geplant haben – und innerhalb dessen auch eine Wiedervereinigung – kannst du sie vielleicht vorverlegen? Uns Menschen und besonders deinen Kindern (Leuten) zuliebe?

Ich finde, wenn eine Reformation, dann am liebsten in diesem Jahr: 2014. Bis 2017 ist es einfach viel zu lange. Es ist zwar noch nix richtig vorbereitet – weder für ein Reformationsjubiläum noch für eine Reformation selber, und auch die 95 Tesen hier im Blogg sind ja noch lange nicht vollständig. Aber man könnte ja mit ein, zwei Tesen schon mal eine Reformation starten – und die restlichen Tesen bei Gelegenheit nachreichen …

7. Ich weiß nicht, ob Reformationen immer mit solch immensen Kosten für Einzelne oder viele ablaufen müssen wie die bei Luther. Zu sagen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir“ ist das eine. Die inneren Kämpfe durchzumachen, die Luther zuvor hatte, um überhaupt zu seinen klaren, zugespitzen Aussagen zu finden, ist das andere. Ganz zu schweigen davon, dass Luther entführt und auf der Wartburg eingesperrt wurde. Solche Kosten einer Reformation sind einfach sehr hoch – zu hoch, würd ich sagen. Solch eine Reformation ist für einen Menschen einfach ein paar Hausnummern zu hoch und zu kostspielig – mit zu vielen Schlägen und Verlusten verbunden.

Immerhin verlief ja die Wiedervereinigung Deutschland und die Öffnung der Mauer friedlich und – soweit ich mir bekannt – unblutig. So eine Reformation fände ich schon schöner.

Falls Sie also der Meinung sein sollten, dass wir wieder eine Reformation bräuchten – und-oder eine Wiedervereinigung eines geteilten Landes … legen Sie sich ins Zeug und bitten Gott / Jesus, dass Reformation und Wiedervereinigung friedlich verlaufen und niemand zu Schaden kommt. Sondern dass Gott ähnlich wie bei der DDR die Mauern einfach öffnet und dass Dinge in Kirche, Staat, Gesellschaft oder auch persönlich wieder in die richtige Form (Reform-ation) gebracht werden. Falls es geht, nicht mit so hohen Kosten, wie das z.B. für Luther der Fall war. Sondern ruhig und friedlich wie bei dem Fall der Berliner Mauer.

8. Die verschiedenen einzelnen Anliegen, die dem Verfasser hierzu vorschweben, sind hier noch nicht genannt. Sie liegen Gott aber vor.
Also meine Bitte zum heutigen Reklamationstag bzw. Reformationstag an Jesus, den Sohn von Gott:

Du bist der Einzige, der solche Reformationen durchführen kann.
Bitte leg los!

Amen!

 

 

Sind ja doch schon ein paar Tesen ;-). Einige weitere finden Sie hier … und im Blogg …

 

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