Reformation 2017 – 95 Tesen

 

Reformation 2017 – Nicht nur jubilieren: Tun!

Neue 95 Tesen – zuerst einmal als

reine Stichpunkt- und Ideensammlung,

die nach-n-nach ergänzt und struckturiert wird. Die Sammlung erhebt also keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Ausgewogenheit und Süstem.

Neuerung:

Eigentlich ist das Reformationsjubiläum für 2017 angedacht. Das erscheint mir für die Bereiche, in denen wir dringend eine Reformation bräuchten, aber viel zu spät zu sein. Einiges eilt wirklich – und Reformationen betreffen ja überlicherweise auch nicht nur einzelne Personen, die dringend auf Veränderungen warten.

Da natürlich kein Mensch – und erst recht kein einzelner Blogger – den Zeitpunkt einer Reformation festelegen kann, oder ob überhaupt eine Reformation stattfindet – reiche ich diese Zeilen hiermit bei Gott als Antrag ein: Bitte, es eilt! Gott, wenn es irgend geht, verleg die Reformation samt Jubiläum auf 2014 vor.
Sie dürfen natürlich gerne schonmal über die ein oder andere, bereits angedachte Tese nachdenken. Und wenn Sie mögen, können Sie über das Einsendeblatt auf ideesamkeit.de eigene Temen und Gedanken einreichen, die Ihnen für das Reformationjubiläum 2014 wichtig sind.

Zählung: rein vorläufig.

Eigene Temenvorschläge können eingereichterden.

    • (1) Gott
    • (2) Gott, der Vater
    • (3) Gott, der Sohn

Einen ziemlich krassen Vergleich bringt Sebastian Buss in Wettbewerbsbeitrag der Aktion „Dein Wort zum Sonntag“, die von der evangelischen und katholischen Medienarbeit zusammen mit der ARD anlässlich des 60. Jubiläums des „Wort zum Sonntags“ gestartet wurde.

Buss vergleicht das, was von Gott abbringt (früher gabs mal die Bezeichnung Sünde dafür) mit einer weltweiten Epedemie (Seuche) und der medizinisch-technischen Suche nach einem Gegenmittel, einem Impfstoff. Zur Herstellung des Gegenmittels wird allerdings die Blutspende eines noch nicht infizierten Menschen benötigt. Die Ärzte suchen fieberhaft, die gesamte Menschheit wird getestet. Auch ein Vater und sein Sohn kommen zur Untersuchung. Noch bevor sie das Krankenhaus verlassen haben, kommen die Ärzte mit einer wunderbar guten und einer schockierend schlechten Nachricht auf Vater und Sohn zu …

Echt krass und schockierend, der Vergleich. Aber ich glaub, es trifft zielich genau das, was dem Gott (dem Vater) uns seinem Sohn (Jesus) passiert ist. Und das, was uns passiert – je nach dem, ob wir den „Impfstoff“ gegen den ewigen Tod*, der durch Jesus, den Sohn von Gott, gewonnen wurde, für akzeptieren oder ablehnen.

*(„ewiger Tod“ ist nicht ganz die korrekte Bezeichnung. Man erlebt dieses Tot-sein (nach dem Sterben) dann bei vollem Bewusstsein – sofern man nicht das Gegenmittel – Jesus – in sich hat.)

Über die Wettbewerbsbeiträge kann noch bis zum 20. Juli 2014 abgestimmterden.

  • (4) Gott, der Heilige Geist
  • (5) Es bringt nix zu versuchen, Gott an die Seite zu drängen. Gott macht sowieso, was er will. -> Gottes FernsehturmDigital Camera
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  • (6) 

    Glaubt ihr echt, dass Gott es hinkriegt, alle, die an Jesus glauben, in den Himmel zu bekommen?

    Wie soll das denn gehen?

    Amen! – Hiermit beantrage ich, dass an allen teologischen Ausbildungsstätten – egal ob kirchlich, freikirchlich, staatlich oder anderweitige  – wieder die 6-plus-1-Tage-Schöpfung, wie sie in der Bibel steht, gelehrt und für voll genommen wird.Wer Gott zutraut, dass dieser die Erde in 6 Tagen hingekriegt und bei Inauftraggabe der Bibel nicht an Erinnerungslücken gelitten hat, darf deswegen nicht benachteiligt oder abqualifiziert werden.  Schon gar nicht in Ausbildungsstätten und Institutionen, die sich von Haus aus mit Gott beschäftigen.—Für den Fall, dass einige gotteskundliche Ausbildungstätten diesem Antrag, die 6-Tage-Schöpfung in Unterricht und Studium wieder für voll zu nehmen, nicht nachkommen, bitte ich, dass Gott selbst andere Menschen, Firmen und Einrichtungen damit beauftragt, die biblischen Berichte wahrheitsgetreu und unzensiert zu verbreiten.Und zwar solche Menschen und Einrichtungen, denen man die Weitergabe von Gottes Nachricht spontan vielleicht gar nicht zutrauen oder jedenfalls an die man bei solch einer heiligen, ehrwürdigen Aufgabe gar nicht zuallererst denken würde. Gott möge dafür Kino, Teater, Obdachlose, Arbeitssuchende, Zeitungen, Rundfunk, Blogger, Bäcker und Würstchenverkäufer oder auch ganz andere damit beauftragen, seine Nachricht weiterzugeben. Und zwar so, dass z. B. die 6-Tage-Schöpfung, die Wunder Jesu, Himmel und Hölle stehen gelassen und nicht gleich in einem Atemzug mit der Berichterstattung infragegestellt werden.Zum Teil geschieht das ja schon.Amen!

    Weiterlesen …
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  • (7) Liebe, unter Menschen, unter Christen, in Gemeinden (noch ohne Inhalt. Vermutlich eines der schwierigen Temen).

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  • (8) Feindesliebe Tja, in Sachen Feindesliebe binnich grottenschlecht. (Und wahrscheinlich binnich nicht der Einzige, der in dieser Disziplien nicht sonderlich gut ist.) Und über Dinge, von denen man keine Ahnung hat, ist es wirklich schwer, was zu schreiben. – Vermutlich können wir da am ehesten von den verfolgten Christen lernen. Ein Redner einer christlichen Veranstaltung, der wegen seines Christseins selbst Verfolgung und sogar Folter ausgesetzt war, rief zu einer besonderen Art von Reformation auf: Ein Christ sollte nicht Pro-test-ant sein – also gegen das Unrecht, dass ihm wiederfährt, protestieren. Sondern Liebe-ist-dran(t), also er sollte das Böse, das andere ihm tun, mit Liebe erwidern. Wie man sieht: Das Wortspiel aus der Ausgangssprache ins Deutsche zu übersetzen ist ungefähr genauso schwer wie es im tatsächlichen Leben umzusetzen …Gott, wo bist du? Manche Kirchenzeitung oder christliche Zeitschrift betont ja, dass Jesus nicht unbedingt dazu da sei, um Wunder zu tun. Aber ich denke, wir brauchen nicht nur ein Wunder. Wir brauchen eine sehr große Menge an Wunder. Liebe z.B. ist ein Wunder – ich wüsste nicht, dass man sie machen kann. Und Feindesliebe ist nicht mal etwas, was wir Menschen von uns aus überhaupt denken könnte. So ein Gedanke entspricht nicht unseren menschlichen Impulsen – auf so ein Zeug kann nur Gott kommen. Und wenn Feindesliebe passieren soll, muss Gott das selber tun und bewirken. Bei Feindeslieb müssen glaubich die allermeisten von uns passen (ich zumindest) – Feindesliebe ist keine menschliche Option.Gott, wir brauchen ein paar Wunder!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (9) Vergebung – durch Jesus°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (10) Das jüngste Gericht°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (11)Auf der Durchreise: „Bin kruz weg“ –  Himmel, HölleIm Grunde genommen sind wir nur auf der Durchreise. „Bin kurz weg“ steht auf einem Notizzettel. Schrank und Blumen stehen noch da, aber die Koffer sind schon gepackt … und erstarrt. Aus Stein. Auf einem Grab. Ein Eindruck vom Gelände der internationalen Gartenschau (igs) 2013 in Hamburg.
    Auf der Durchreise - Grab Grabstein Tod Sterben
    Im Grunde genommen sind wir nur auf der Durchreise. Auf einer für gewöhnlich ziemlich langen Durchreise: 10, 40, 60 Jahre – und trotzdem viel zu kurz – wenn es hoch kommt, auch 80 oder 100 Jahre.„Bin kurz weg“ steht auf dem Notizzettel – ebenfalls zu Stein erstarrt (s. Foto unten). Das klingt etwas flapsig, auf einem Grab vielleicht auch fast ein bisschen pietätslos. Und etwas naiv: „Bin kurz weg.“ – Wie soll denn ein lieber Mensch, der nicht mehr lebt, wiederkommen?

    Auf der Durchreise

    Die Koffer gepackt. Aus Stein. Abschied. – Ein Abschied für immer, oder kann es ein Wiedersehen im Himmel geben? – „Bin kurz weg“ so die Schrift auf dem versteinerten Notizzettel …


    Für eine Grabgestaltung etwas ausgefallen, merkwürdig, seltsam. Schön – aber befremdend.
    Aber irgendwie hat der Notizzettel auch was. Etwas Wahres. Genaugenommen stimmt die Aufschrift sogar.

    „Mit dem Tod ist man tot. Dann ist alles vorbei. Man spürt nichts mehr. Man ist nicht mehr.“ – Eine weit verbreitete Annahme – und zugleich ein weit verbreiteter Irrtum. Mit dem Tod ist man tot: Logisch. Aber richtig ist diese Aussage nur für eine verhältnismäßig kurze Zeit. „Bin kurz weg“ – die Formulierung trifft das, was nach dem Sterben passiert, viel eher. Weil: Auch das, was nach dem Sterben passiert, ist nur eine Durchreise. Für „kurze“ Zeit. Wir sterben – aber wir sind nicht für immer tot. Genaugenommen sind wir nur „kurz weg“
    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

  • (12) Leben und Leben lassen
    „Normal“ ist: Fressen und gefresserden. … Besser: Leben und leben lassen. zB: Kinder vor ihrer Geburt, bes. auch noch nicht geborene Kinder mit Behinderungen°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (13) „Besondere Gaben“ wie die Zukunft oder Unheil voraussehen, Rutengehen, Pendeln, außerdem Kontaktaufnahme mit Toten usw., 6.+7. Buch Mose usw. – Aus Gottes sich „eher nicht“ zu empfehlen. (Bisher ohne weitere Ausführung)°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (14) Beten – wie darf ich mit Gott reden?°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (14) Israel ist Gottes (Lieblings-)Hobbi. Ich glaub, es nicht verkehrt, für Israel zu beten oder Israel Gutes zu tun. Gott hat bestimmt nix dagegen, wenn man sich für seine Leute einsetzt. ;-)Der Umkehrschluss gilt natürlich auch: Wenn man sich ordentlich Mühe gibt, Israel einseitig anzuprangern oder das Land auszubooten, könnte das Gott auf den Plan rufen. Israel ist Gottes Hobbi!! Was würde Gott wohl tun, wenn man ihm eines seiner Liebelingshobbis wegnehmen will? Sollte man jetzt vielleicht nicht unnötigausprobieren …°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (15) Ich glaub, viele von uns Christen haben hin und wieder schwierigkeiten, das, was sie predigen, selbst zu glauben.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (16) Sex, Liebe, Partnerschaft
    (Achtung: bisher nur unsortierte Gedanken und Stichpunkte! Noch nicht ausgewogen und mit allen Aspeckten und Für und wider bedacht.)

    95 Thesen für 2017: Sex - Liebe -Partnerschaft

    95 Thesen für 2017: Sex – Liebe -Partnerschaft


    Ich fürchte, wir müssen Gott in unser Privatleben reinreden lassen. Sogar bei den Temen Sex, Liebe und Partnerschaft.

     

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    Glauben Sie ja nicht, dass das immer schön ist. Gott mischt sich in unsere Privatangelegenheiten ein, in unsere innersten Gefühle und Wünsche. Wer will das schon immer haben? Aber Gott ist Gott. Er macht, was er will. Und niemand kann ihm etwas vorschreiben.

    Die Sache hat natürlich, wie immer, zwei Seiten: Wenn Gott Sie gerade mit Liebe, Zweisamkeit und dem berühmten Schweben auf Wolke Nr. 7 überhäuft: Dann werden Sie wahrscheinlich aller Welt davon erzählen, dass Gott „unendliche Liiiiiieeeebe“ ist und „sooo toll“ und dass Gott die ganze Welt umarmt. Okee, schweben Sie weiter. Blättern Sie um – viel Spaß auf den nächsten Seiten. Wenn Ihre Ehe grad zerbricht oder Sie seit Jahrzehnten unfreiwillig Singel sind, dann sieht das Schwärmen von Gottes Liebe wahrscheinlich doch etwas anders aus.
    Ähnlich bei Gottes Vorschriften, mit denen er sich in unser Leben einmischt: Für die Verheirateten, die bei ihrem Ehepartner bleiben wollen, ist Gottes Regelung genial: Ihre Ehe wird (wenn sich alle dran halten) vor der Zerstörung durch andere geschützt. Für die Männer und Frauen, die aus ihrer Ehe ausbrechen oder in eine andere Ehe einbrechen wollen, ist es nerfig, bedeutet Schmerz: Gott schreibt ihnen z. B. vor, dass sie den Ehepartner bzw. die Partnerin von anderen in Ruhe lassen sollen. Die Liebe fällt hin, wo sie möchte? Tja, Gott ist auch noch da. „Pech“ gehabt.

    Bei Tema Sex, Liebe, Partnerschaft sitzen wir alle im gleichen Boot – egal ob Singel oder verheiratet, Frau oder Mann, Homo oder Hetero.
    Wir erdenken und planen, was wir gern hätten, uns vorstellen, oder was unseren Gefühlen entspricht – und Gott redet uns einfach ungefragt in unser Privatleben hinein.

  • °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (16-1) Gebet um Fortbestehen und Schutz von Ehen von Mann und Frau °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (17) Dienerkonie°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (18) Herz und Hirn – Teorie und Praxis°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (19) Marienverehrung in der Evangelischen oder Ökumenischen Kirche °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (20) Heiligenverehrunge in der Evangelischen oder Ökumenischen Kirche °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (21) Ehrenämter für Arbeitslose in Gemeinden °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (22) ZölibatDer Zölibat ist keine Pflicht:
    für Priester und für Diakone nicht.
    Selbst Petrus – die Biebel macht hier schlau:
    selbst Petrus hatte eine Frau.
    Sogar dem Papst wär’s daher nicht verwehrt
    zu heiraten, falls er’s begehrt.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
  • (23) Mauerfall:
    http://blog.ideesamkeit.de/mauerfall-danke-gott/
  • ( ) Bluthochdruck, Schlaganfallkennzeichen
  • Herzinfarkt
  • ( ) 12*13
  • ( ) 11*11
  • cm
  • Die Van-Gogh-Regel –
    oder: Englisch ist eigentlich das Gleiche wie Deutsch. Man sieht es bloß nicht. (+Arab, Hebr. Gr, )

 

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6 Comments

on “Reformation 2017 – 95 Tesen
6 Comments on “Reformation 2017 – 95 Tesen
  1. ah, very interesting…und was tut unesre Kirche???? Pfingstler, Evangelikale…der Protestantismus ist tot, wudfte schon Chesterton…aber die spirituelle Sehnsucht lebt…und Vatikanum II, der Ausverkauf an diese tote Idee, hat daffcr gesorgt, dass es heute in der Kirche vielen Menschen nicht mehr mf6glich erscheint, Gott zu finden und sie ihn bei den gheirnampu…e4h, entschuldigung, wenig intellektuell fordernden, aber tatse4chlich noch Glauben wagenden Gemeinden suchen.


    • Moin erstmal!
      Es gibt sicher beides: Kirchen, in denenen Gott noch wohnt und in denen er zu finden ist,und Kirchen, in denen Gott ausgezogen ist oder wo er nur sehr selten vorbeikommt. Ebenso ist das bei Freien Gemeinde und Gemeinschaften – es gibt alles – von sehr gut bis eher schlecht, bunt verstreut – und jeder beurteilt auch noch anders.

      Von daher kann ich nix Genaues zu den Gemeinden sagen, die du kennengelernt hast. Ja – es gibt leider auch Gemeindeversammlungen, in denen wird für das Hirn und für Menschen, die selber denken, wirklich wenig geboten. Das habe ich auch festgestellt. Vielleicht haben die dann was anderes an Gutem – oder vielleicht gibt es andere gute Gemeinden in deiner Nähe. Ich glaube, wir brauchen die Bibel als Grundlage … und dürfen mit dieser und dem eigenen Denken dann ruhig auch mal fromme und unfromme Gewohnheiten und Gedankengebäude hinterfragen. ;-)
      Also, es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass du dein Hirn auch in Gemeinden angeschaltet lässt und selber nutzt. Auch wenn das dort nicht jedem gefällt. Ob ich jetzt deinen konkreten Anliegen zustimmen würde, kann ich nicht sagen. Alldieweil ich nichts Näheres darüber weiß.
      Viele Grüße
      Ideesamkeit.de

  2. Hallöchen,

    habe gesehen, dass in diesem Blog sozusagen der „Gottesbeweis“ einen großen Stelllenwert einnimmt! Als ehemaliger Katholik ist das natürlich immer mal wieder ein Thema für mich. Hier ein Auszug aus einem Werk, welches mich schon in meiner Jugend sehr beschäftigt und auch imponiert hat:

    „Wenn Gott will, daß man ihn kenne, liebe und fürchte, w a r u m z e i g t e r s i c h n i c h t ? Ist er so gut wie die Pfaffen sagen, welchen Grund hat man, ihn zu fürchten? Ist er allwissend, weshalb belästigt man ihn mit seinen Privatangelegenheiten und Gebeten? Ist er allgegenwärtig, wozu ihm Kirchen bauen? Ist er gerecht, weshalb denkt man denn, er werde die Menschen bestrafen, welche er voller Schwäche erschuf? Tun die Menschen nur aus Gottes Gnade gutes, welchen Grund hätte er dann, sie dafür zu belohnen? Ist er allmächtig, wie könnte er es zulassen, dass wir ihn lästern? Ist er aber unbegreiflich, weshalb beschäftigen wir uns mit ihm?“

    aus:
    Die Gottespest

    von John Most

    Sonnige Grüße,
    KRAWALLI

    • Hi Krawalli!

      Herzlichen Dank für deinen Anmerk – und fürs Vorbeischauen! Jau, das ist richtig: Gott, und das, was mit ihm zu tun hat, nimmt hier ziemlich viel Platz ein. Eigentlich sollten Wortschöpfungen und Pflegethemen hier auch noch zu – nuja,ich hab zwar mehrere Uhren, aber dadurch nicht doppelt so viel Zeit … (Den Link stellen ggf.später noch rein. Mussich mir erstmal genauer zu Gemüte führen.)

      Das Zitat hats natürlich in sich. Ich glaub, viele Ateisten oder andere, die nicht unbedingt was mit Gott anfangen können, stellen supergute und aus meiner Sicht oft auch sehr berechtigte Fragen. Unter uns Christen, in Gemeinden usw., glauben wir glaubich manchmal einfach, was wir immer schon glauben. Und fragen gar nicht nach. Besser nicht nachdenken – ich glaub, das ist eine sehr beleibte Diwiese. (Gilt natürlich nicht für alle!!) Und auch einen guten Gotteskundler (Teologen) zeichnet es aus, alles mögliche erst einmal auf den Prüfstand zu stellen.)

      So viele tiefgehende Fragen, die es in sich haben, und bei denen man etwas mehr ausführen müsste, kann ich um diese Uhrzeit gar nicht alle beantworten. Vielleicht vorab ein paar Gedanken, die mir derzeit so durch den Kopf gehen – die aber deine Fragen bzw. die aus dem Buch auch streifen könnten:

      – Für die 95 Temen/ 95 Tesen sind durchaus auch ein paar Artickel zum Tema „Glauben wir eigentlich, was wir predigen?“ angedacht. Ein Beispiel: Wir posaunen überall rum, dass man sich auf Gottes Verheißungen berufen bzw. verlassen kann. Wenn ICH das dann ganz konkret tue, dann ist das „sich berufen“ plötzlich ein „fordern“ – und das ist dann auf einmal verwerflich. (Hm?!) – Wir predigen auch, dass Gott die größten Vollpfosten, Versager und Idioten für seine Dienste engagiert hat: Mose, Abraham, Petrus, David, … um nur einige, die eigentlich durchgefallen sind – aber von Gott engagiert wurden, zu nennen. Wir predigen das – und gleichzeitig lehnen die, die das predigen, mich als unbrauchbar ab. Also wenn ich ein Vollpfosten bin – meinetwegen. Aber wenn Gott die unbrauchbarsten Tüpen, die er finden kann, für die wichtigsten Aufgaben, die er hat, einsetzt … erklär mir mal einer, warum ich dann als unbrauchbar eingestuft und abgewiesen wurde?
      Daher frage ich auch: Glauben wir eigentlich – wirklich? – selber, was wir predigen? … Das Tema ist hier ein bisschen anders, aber ich glaube die Art der Fragen ist gar nicht so unähnlich von den oben zitierten.

      – Deinen obigen Fragen noch ähnlicher sind vielleicht folgende Überlegungen:
      Gott ist allmächtig. Er weiß alles. Er kann alles. Er kann unmögliches. – Das verkündigen wir – und das glaube ich auch.
      Gott fordert dazu auf, zu ihm zu beten. Sogar ziemlich ein- oder besser aufdringlich zu beten. Und er hat verschiedene Zusagen in seinem Buch gepostet: Bittet, dann wird euch gegeben – und anderen.
      Gut, das tue ich. Ich bete zu Gott. Und Gott will doch auch erhören? Wenigstens die Gerechten? (Da ich an Jesus glaube, bin ich ja gerecht.)
      Zudem fordert Gott in der Bibel dazu auf, sich an ihn zu wenden – weil er als einziger wirklich was ändern kann – und nicht Götzen um Hilfe zu bitten, die ja doch nicht helfen können. (Apropo: Ich glaub, Gott zieht es vor, wenn wir zu ihm beten doer zu seinem Sohn. Für das Beten zu Heiligen ist er meiner Einschätzung nacch auch nicht.)
      Und jetzt sach mir mal einer, warum Gott ein bestimmtes meiner Gebete seit Jahrzehnten nicht erhört. Obwohl er alles kann. Obwohl ich ausdauernd bete. Obwohl ich mich an IHN wende. Es gibt da natürlich sehr viele logisch-teologische Antworten. Aber die bringen mir an dieser Stelle auch nicht wirklich was. Zudem habe ich da – von Mitchristen – 1000 zumeist unsinnige Antworten bekommen – und nur sehr wenig Brauchbares.

      Ich glaube, dass Gott alles tun kann. Ich glaube, dass er auf Gebete antworten und tatsächlich Unmögliches tun kann. Ich bete. Es passiert trotzdem nix – jedenfalls nicht das Erbetene, sodass ich sagen könnte: „Hallelujah! Danke Gott!“

      – Beantworten kannich dieses Temenfeld z.Z. auch nicht. Alles, was ich rausgefunden habe, ist, dass die Idee aus dem Buch „Die Gottespest“ einfach nicht funktioniert. Wir können Gott nicht abschaffen. Geht nicht. Ich hätte Gott inzwischen schon ein paar Mal über Bord geworden. Nur: Das ging – naja, Gott sei Dank! ;-) – nicht. Ich werde Gott nicht los (und will das auch gar nicht mehr). Kennst du Jona? Der sollte nach Mossul (früher: Niniwe) und die Stadt zur Umkehr zu Gott aufrufen. Wollte Jona nicht. Isser nach Spanien geschippert. Jonas Erfolg: Erst ließ Gott Jona über Bord gehen, dann fischte er ihn aus dem Wasser, und zum Schluss musste Jona trotzdem in Mossul (Niniwe) predigen.
      Also bei Gott kannich nur sagen: Viel Spass, der sitzt einfach am längeren Hebel, da kannste nix machen.

      – Wenn du den ganzen Glaubenssachen kritisch gegenüberstehst, wüsste ich übrigens jemanden, der da was für dich wäre. (Jetzt kipp nicht vom Stuhl – ich erklär das noch …)
      Haste schon mal Jesus „beobachtet“? Der hinterfragt ziemlich häufig alle möglichen frommen oder nicht frommen Traditionen und Ideen. (Und Gott genauso.) Der könnt was für dich sein.

      Ein paar Beispiele:
      – „Ich mag das Geplärr eurer Lieder in den Gottesdiensten nicht. Kümmert euch lieber um die Armen und tut mal endlich, was ich sage.“ (Gott, sinngemäß ausgerichtet durch Amos oder so) – gilt natürlich nur dort, wo’s zutrifft – nicht für alle
      – „Ist das Gotteshau hier zum Beten, oder wollt ihr ne Wechselstube aufmachen?“ (Jesus, als er die Tische der Geldwechsler im Tempel umschmiss.

      – Was ich ja sehr interessant finde ist folgendes: Wie darf man mit Gott reden, beten? Natürlich mit Respeckt. Sich über ihn lustig zu machen bekommt einem auf Dauer glaubich nicht so gut.
      Aber müssen wir immer andächtig, fromm, brav, lieb mit Gott reden? Besonders, wenn man jetzt sowieso schon zu Gott gehört? Oder dürfen wir dann wie Kinder – ziemlich unbefangen – mit ihrem (guten) Vater reden?
      Wenn ich etwas direckter mit Gott rede, erhalte ich vor allem von vielen Mitchristen Hinweise, dass die Gebete doch eher andächtig, demütig, ohne große Ansprüche, wohlformuliert usw. zu sein haben. Also „tüpisch christlich“ eben. Vieles davon hat durchaus seine Berechtigung. Gott selber macht da inner Biebel ein paar Anmerkungen, wie man mit ihm zu reden hat und wie nicht.

      Aaaabbbbbaaaa (!!!) :

      Jesus selbst haut teilweise die frömmsten Regeln und Vorstellungen vom Tisch! Er sacht:
      – Ein Mensch bekam Besuch. Nachts. Um halb drei. Blöderweise hatte er nix mehr zu essen im Haus: Brot alle. – Was macht er? Er geht nachts um halb drei zu seinem Freund, macht einen riesen Lärm und klingelt Sturm, nur um dort ein Stück Brot abzustauben. Kommentar von Jesus: Also wenn der Freund ihm schon kein Brot rausrückt, weil beide Freunde sind (oder waren?), dann wird er dem Menschen wenigstens deshalb Brot geben, weil der Mensch so unverschämt und nerfig mitten inner Nacht an die Tür bollert.

      So, und jetzt kommt’s: DAS nimmt Jesus als Vorbild und sacht: So betet mal auch zu Gott. Das gefällt Gott!

      Hä? Wie jetzt?! – Verstehste? Das wirft alle frommen Vorstellungen (und manchmal auch Zurechtweisungen), wie man mit Gott reden soll*, über den Haufen.
      *(zumindest, wenn man zu Jesus gehört).

      Klar steht auch inner Biebel „Gottes Wille hat Vorrang.“ Aber dies hier steht auch inner Biebel. Und es kommt direckt von Jesus, der ja (als Christen) unser Scheff ist, und auf den wir uns immer berufen …
      … und viele Christen protestieren sofort, wenn man auch nur andeutungsweise, abgeschwächt, in dieser Form zu Gott betet. Obwohl der Vorschlag oder die Anweisung, so zu beten, von Jesus, also von Gott selber kommt!

      Und ich hab mich nicht verlesen. Jesus sagt das nochmal: In einem Vergleich von einer unverschämten, unbelehrbaren, uneinsichtigen, nerftötenden und aufdringlich immer wieder vor der Tür stehenden Witwe, die einem Richter gehörig auf den Senkel geht. Den Richter interessiert das Anliegen der Wittwe nicht die Bohne – aber um die nerfige Frau endlich loszuwerden, kümmert er sich um ihr Anliegen.

      Und DAS nimmt Jesus wieder als Vorbild, wie wir mit Gott reden sollen!!! Manche Mitchristen sind entsetzt. Andere versuchen (aus meiner Sicht), das Verhalten der Witwe schönzureden. Dann ist sie plötzlich treu und ausdauernd usw. Ja! Aus Sicht der Witwe. Aber auus offizieller Sicht hat sie doch ganz eindeutig mehrere Belehrungen des Richters nicht akzeptiert und stand – unbelehrbar – immer wieder vor der Tür.

      Und DAS als Vorbild, wie man mit Gott reden soll. Von Gott selbst!

      => Also: Wenn dir viele unsere christlichen Traditionen oder Verhaltensweisen seltsam bis suspeckt erscheinen: Hinterfragen ist gar nicht verkehrt. Es ist nicht alles von Gott genauso und in der Art und Weise vorgegeben, wie wir das bei manchen konkreten Dingen in der efangelischen, katolischen, ortodoxen Kirche oder in den Freikirchen ausüben. Vieles ja: Manche Glaubensinhalten z.B. sind unumstößlich.
      Aber manches würde Jesus (und Gott, und die Biebel) genauso hinterfragen wie du oder viele Ateisten oder die Psalmbeter oder Hiob oder die Profeten. Oder auch ich.

      Also ich finde sogar: Als Ateist oder als jemand, der nichts mit christlichen Sachen anfangen kann, muss man sich sogar Jesus genauer anschauen oder sogar Kontackt mit ihm aufnehmen. Weil dessen Anfragen an uns Christen und daran, ob unser Glaube wirklich echt ist, ob er was aushält, Hand und Fuß hat – oder ob bestimmte Sachen bei uns nur Brimborium sind oder Schönwetterglaube (solange alles glatt läuft) oder frommes Gerede doer reine Tradition ohne Bezug zu Gott … also die Fragen, die Jesus an uns Christen stellt, sind nicht weniger wuchtig, als die Fragen, die viele Ateisten, Gottesleugner oder Menschen, die einfach nix mim christlichen Glauben anfangen können, auch stellen.

      Von daher müsste eigentlich jeder Ateist die Aussagen und das Verhalten von Jesus genau studieren. Der Unterschied besteht glaubich darin, dass Jesus (und der Schreiber dieser Zeilen) – trotz allem – Gott nicht über Bord wirft. (Weil „unmöglich“.) Aber die Wucht und die Schärfe der Fragen hat Jesus auch ziemlich gut drauf. Von daher könnte Jesus sogar selbst für Menschen, die nichts von Glaubenssachen halten, ziemlich interessant sein. ;-)

      —-

      Manche Dinge inner Biebel sind zudem wie die Beschreibung eines dreidimensionalen Objecktes auf flachem, zweidimensionalem Papier: Von einer Parabel siehst du nur zwei Punkte, und von einem Kegel nur einen Kreis.

      Mit diesem Fänomen haben so ziemlich alle Menschen ihre Schwierigkeiten:
      Viele Ateisten sagen sich: Das passt hinten und vorne nicht zusammen – das kann nciht stimmen.
      Manchen Christen betonen nur jeweils eine Seite (nur den Punkt oder nur den Kreis) – liegen aber damit oft irgendwie daneben. (Weil mit einem Punkt keine Parabel und mit einem Kreis kein Kegel zu beschreiben ist.)
      Andere Christen betonen wieder nur den anderen Punkt …
      Wieder andere versuchen, beide Punkte irgendwie zusammenzukriegen. Manchmal gelingt’s. Manchmal halbwegs. Manchmal gelingt’s nicht.

      Scheint für uns Menschen einfach schwierig zu sein, scheinbar gegensätzliche Aussagen inner Biebel gleichzeitig zusammenzukriegen.

      • Was unsere Kirche tut? Naja, weil sie so grodf ist, ganz vehsrciedene Dinge, die auch gar nicht immer zusammenpassen:- den „bauch“-gesteuerten Glauben betonen, bis das Gehirn abstirbt und der Katechismus leer ist – und sich manche fragen, ob sie das gleiche nicht auch anderswo professioneller he4tten bekommen kf6nnen;- den Dialog mit dem Zeitgeist suchen, mit Politikern, Intellektuellen, Kfcnstlern – bis sie vergisst, dadf nach dem Ende des Dialogs weitergeglaubt, -gelebt werden mudf und dadf sie weiter glauben und leben mudf in einer „Lebensgemeinschaft“ und „Liebesgemeinschaft“ mit ihrem HErrn Jesus;- die Gnade kostenlos verschenken, aus Angst, sich als Herrin fcber den Glauben aufzuspielen – und vielleicht auch aus Angst, sonst in riesige Auseinandersetzungen mit ihren eigenen, getauften Mitgliedern zu geraten;- in neuen, erneuerten Gemeinschaften wie in alten Orden die Flamme bewahren und mf6glichst rein leben – und dadurch fcberraschenderweise ffcr manche, viele?, anziehend zu werden.


        • Da ist stellenweise was dran. Gerade Menschen anderer Religionen sollte Verständnis und Liebe entgegenbringen – aber trotzdem wissen, was man selber glaubt. Wenn Allah z.B. keinen Sohn hat – wie im Koran – dann ist Allah auch nicht unser Gott (der Christen und Juden). Und wenn Allah Jesus als Sohn hat, wie bei den Arabischen Christen, dann ist dieser Allah der Gleiche Gott wie unserer. Richtig: Gerade von unserer Kirche wäre es schön, wenn sie das auch öfter so benennt und nicht einfach zu allem Ja und Amen sagt, nur aus Sorge, man könnte irgendjemanden verprellen.

          Ideesamkeit.de

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