Rahmapflemaqua

(Wortschöpfungen, Pflege)

Unter Rahmapflemaqua* – ein Mehrzahlwort vermutlich lateinischen Ursprungs ;-) – versteht man ganz allgemein die einzelnen Teilmodelle eines größeren Gesamtmodells.

Im Besonderen sind darunter die 5 Teilmodelle des

Sytems fördernder Prozesspflege

von Monika Krohwinkel zu verstehen, die sich als Rahmapflemaqua zusammenfassen und evtl. auch leichter behalten lassen.

a_Altenpflege-Fachsprache-8699-blau-ideesamkeit(Wörter mit * = * = Wortschöpfüng oder Merkwörter, von Ideesamkeit)

Rahmapflemaqua

  1. RahmRahmenmodell fördernder Prozesspflege
    umfasst das bzw. die primäre pflegerische Interesse, Zielsetzung, Handlungen
  2. A – ABEDL-Strukturierungsmodell
    Ein (relatief sinnfreier) Spruch, um sich die ABEDLS leichter zu merken:

    ABEDLs – Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens: (1) Komm, beweg dich vital – (4) pflegen, kleiden, ausscheiden, (7) ruh beschäftigt (10, 9) sichrer Sex, (12, 13) BEE: Beziehungen und existenzielle Erfahrungen.

    Kommunizierkönn, sich bewekönn – Krohwinkels Formulierungen auf -können regen zu einer neuen gramattischen Form an:
    Schwimmkönn, sich konzentrierkönn …

  3. Pfle – Pflegeprozessmodell(ErPlaDurA*)
    4 Fasen (ErPlaDurA): 1. Erhebung (Pflegeanamnese und Pflegediagnostik), 2. Planung (Pfleeziele und -maßnahmen), 3. Durchführung (kreative Umsetzung geplanter Pflege), 4. Auswertung (mit Evaluation und Rückfütterung (Neuwort für Feedback ;-) ))
  4. Ma – Managementmodell der Pflege (dirdokuorganisation)
    Krohwinkel nennt im Managementmodell der (personenorientierten) Pflege drei Hauptbereiche, in denen Pflegekräfte die Gesamtverantwortung tragen (Altenpfl. 61), die Dirdokuorga(nisation)*

    Bereich I: direkte Pflege
    Bereich II: Pflegeprozessdokumentation
    Bereich III: Pflegeprozessorganisation/- KoordinationIn weiteren Bereichen wie der Mitwirkung bei Diagnostik/Therapie oder übergeordneten Koordinationsaufgaben (Case Management) können Pfleekräfte mitwirken.
  5. QuaQualitätsentwicklungsmodell
    nach Wikipedia (Infos ebenfalls) auch als Methode des reflektierenden Erfahrungslernens bezeichnet und von der Struktur her identisch mit dem Pflegeprozessmodell. Reflexion des Handelns durch analytischen Erkenntnisgewinn: erneuertes Problembewusstsein.Synthese von Erfahrungen und Theorie führten zu neuem Pfleeverständnis, neuen Pfleekonzepten.

 


* = Wortschöpfüng oder Merkwörter, von Ideesamkeit.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Vorauslese: „Altenpflege“ (Ilka Köther), Lernkarten (Thieme), ua
s. jeweils hier.

 

www.ideesamkeit.de

 

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