Nordkorea – Flucht aus dem Todeslager, Kämp 14

Nordkorea – Noch sechs Tage abrufbar. Flucht aus dem Todeslager – eine Dokumentation des Bayerischen Rundfunks:

nordkorea-camp14..
Sehenswert: Eine Dokumentation des Bayerischen Rundfunks über ein Todeslager in Nordkorea:

http://www.br.de/mediathek/video/video/camp14-nordkorea-100.html

Es wäre schön, wenn die Menschen in Korea ihre Meinung und ihren Glauben frei äußern und leben dürften – insbesondere auch die Christen dort.

Bitte bedenken Sie, dass trotz allem Unrecht, das geschieht, laut Bibel das Rachemonopol bei Gott liegt. D.h., dass wir als Menschen keinerlei Rache ausüben dürfen. (Ist nicht immer einfach – ist aber Vorschrift von ganz oben.)

Auch ein Film namens „The Interview“ sollte meiner Meinung nach nicht nach Nordkorea eingeführt werden. Denn ein Mordauftrag an aktuellen Personen – auch fiktiv, im Film – ist weder christlich noch demokratisch. Damit untergraben wir unsere eigenen Grundlagen. In dem Wunsch, dass der Film „The Interview“ nicht verbreitet werden soll, ist Kim Jong-un, dem Obersten Führer von Nordkorea, daher unbedingt Recht zu geben, und dieser Wunsch sollte erfüllt werden.

Wir können nicht für die Würde und Unversehrtheit aller Menschen argumentieren, wenn wir diese Würde und Unversehrtheit bei einem, Kim Jong-un, anzweifeln.
Und Kim Jong-un kann nur für seine Würde und Unversehrtheit argumentieren, wenn er die Würde und Unversehrtheit aller Menschen, die Würde, die uns Menschen von Gott, dem Vater von Jesus Christus, gegeben wurde, respektiert und sich darauf beruft.

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, als Filme wie „The Interview“ zu verbreiten oder gar Rache zu nehmen. Die ist aber nicht ganz einfach. Allerdings ist sie auch von ganz oben angeordnet:

Feindesliebe.

Was ist „unendlichgeliebt“?
Es gibt da ja so Einkaufschips mt dem Wort drauf: unendlichgeliebt.

Blaue Einkaufschips unendlich geliebt

Was ist „unendlich geliebt“?

..
Wie aber soll man „unendlich geliebt“ glauben – wenn man es nicht erfährt?

Ein Leben in schwarzweiß …
Wer in schwarz-weiß lebt, kann mit den allerschönsten Schilderungen über bunte Farbe nicht viel anfangen.

Wie können wir also von Nordkorea etwas fordern, was es dort – insgesamt betrachtet – vielleicht viel zu wenig gibt:

Liebe!?

Wir selbst können uns übrigens ethisch, moralisch oder glaubensmäßig nicht über Nordkorea stellen. Denn auch wir in Deutschland, der EU, den USA foltern und bringen Kinder um – von Notsituationen, wo Leben gegen Leben steht oder ähnliches – mal abgesehen. Uns fällt es nur nicht auf. Wir nennen das „Abtreibung“ und teilen Menschenleben in unter Null (= darf umgebracht werden) und über Null (darf leben) ein. Wenn wir für die gefolterten Menschen in Nordkorea eintreten, ist das sehr gut! Nur von oben auf Nordkorea herabzublicken – diese Möglichkeit haben wir nicht.

Was ist also Liebe?

Z.B., wenn wir versuchen, etwas für die Menschen in Nordkorea zu erreichen – aber in dem Bewusstsein, dass wir selbst (im Westen) im Grunde nicht wesentlich anders sind als die Regierung in Nordkorea. Auch wenn wir hier – sobald wir es über die kritische Grenze von Null Jahren geschafft haben – sehr viel mehr Freiheiten haben, die die Meisten glaube ich auch ganz gerne behalten möchten.

Daher meine Bitte:

Lassen Sie uns versuchen, Nordkorea und – da ganz Korea zusammengehört, so wie auch Deutschland ein einziges Land ist – auch Südkorea Zeichen der Liebe entgegenzubringen.

Es ist sehr schwer abzuschätzen, ob z.B. die weiter unten folgende Idee wirklich gut ist, oder ob sie eher schadet als hilft.

Aber dazusitzen und dem Ablauf in den Todeslagern in Nordkorea zuzusehen und nichts zu tun, weil man Bedenken hat, dieses und jenes und auch was anderes könne falsch sein oder Schaden verursachen oder zu eigensinnig sein oder zu egoistisch oder dergleichen (was erstaunlicherweise gerade viele Christen einwerfen) …

… deswegen einfach dazusitzen und nichts zu tun – das richtet auch Schaden an. Denn dann ändert sich in Nordkorea auch nichts und es werden weiter Menschen gefoltert und getötet.

Ausgenommen von dieser Anmerkung sind natürlich die vielen Menschen, die sich bereits in irgendeiner Form für Nordkorea oder auch für Nöte in Deutschland oder anderswo auf der Welt einsetzen, oder die wegen Berufs, Krankheit oder Gebrechen einfach keine Zeit haben, sich da auch noch drum zu kümmern.

Das mit dem „Auch gar nichts tun, kann Menschen schaden.“ ist nur an die vielzähligen Bedenkenträger gerichtet, die überall und bei allem davon ausgehen, dass es verkehrt ist, etwas zu tun, oder die überall und bei allem falsche und unlautere Motive vermuten.

Wie Gott durch die Bibel sagt: Wer weiß, wie er Gutes tun kann, und tut’s nicht – für den ist es eine Verfehlung gegen Gott.

Also: Gar nichts tun, nur um ja nichts verkehrt zu machen, ist auch keine Lösung.

Allerdings: Friedlich sollte es sein – ohne Gewalt!
Wer also Zeit und Lust hat – es ist nicht viel Aufwand:

Schreiben Sie doch einfach ein paar nette, liebevolle Worte. Oder malen Sie ein Herz. Oder nehmen Sie eine Karte mit Herz drauf.
Das Ganze x 2.
Dann in zwei Briefumschläge stecken – und an die Botschaften von Nord- und Südkorea in Berlin senden (Anschriften im Bild).

Wenn Sie in Berlin sind:
Schmücken Sie die Umgebung *beider* Botschaften mit Blumen und Herzen.

Vielleicht lädt …

Liebe

Nord- (und Süd-)Korea zum Nachdenken ein.

Wenn Sie Nord- und Südkorea in irgendeiner Form Zeichen der Liebe übermitteln wollen und können:

Bitte legen Sie los!

Nicht nur, wenn Sie aus Ostwestfalen oder Lippe kommen:

Herzen-fuer-Korea.-Du@bist-eine-haelfte-von-mir.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.