Liebe Kommilitonende

 

Liebe Kommilitonende,

im Zeitalter der absoluten Gleichberechtigung der Wörterinnen und Wörter teilen wir Ihnen und euch heute eine absolut genderkonforme Wortneuheit mit: die Kommilitonenden. Damit muss sich niemand mehr als männlich oder weiblich angesprochen fühlen. Jedere und jede-er kann frei entscheiden, ob ersiees sich gerade als Kommilitone, als Kommilitonin oder als Kommillitones fühlt. Oder wie auch immer.

In Zeiten, wo Studenten nicht mehr Studenten, sondern Studierende heißen (jetzt mal im Ernst: Der Großteil der Studenten ist doch wohl nicht andauernd und ausschließlich und auch am Wochenende stets am Studieren?! Also sprachlich gesehen ist das Neuwort noch größerer Unfug als die Neuprägung „Studierende“ – wer kommiltoniert schon andauernd – und was ist das überhaupt?

Aber damit passt „Kommilitonierende“ hervorragend in die gendergerechte Sprache: es nimmt die Genderübertreibung auf die Schippe.

Erfunden und eingereicht wurde das Wort von Andreas J.

Ob er jetzt die gleichen Gedanken zur Neuschöpfung gehabt hätte, sei dahingestellt. ;-)

 

 

 

 

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