Jesus, wir brauchen eine Brotvermehrung!

(Flüchtlingsströme, Flüchtlingskriese)

Hallo Jesus! Entschuldige, dass wir schon wieder bei dir vor der Tür stehen. Aber du kennst uns ja inzwischen. In letzter Zeit haben wir einfach so viele wichtige Anliegen mit dir zu besprechen, dass wir ständig bei dir auf der Matte stehen. Außerdem hast du uns doch damals freigekauft – mit deinem Tod an dem Kreuz in Jerusalem. Da wir zu dir gehören, haben wir ja die Freiheit, einfach bei dir vorbeizuschneien.

Außerdem bringen wir diesmal noch ein paar Leute mit. Die gehören noch nicht zu dir – aber vielleicht lernt ihr euch ja noch kennen.

Jesus, wir brauchen deine Hilfe. Echt jetzt! Du hast das mit der riesigen Menge an Flüchtlingen mitgekriegt, die alle nach Deutschland und Österreich kommen. Taustausende, Millionen – und wir wissen gar nicht, wo wir die alle unterbringen sollen. Und wie wir die satt kriegen. Viele sind vor Krieg und Bomben und Terror geflohen. Die brauchen dringend unsere Hilfe. Einzelne darunter sind vielleicht „Schläfer“ und versteckte Dschhadisten. Wie sollen wir denn jetzt die Flüchtlinge, die Hilfe brauchen, und die, die eine Gefahr für unser Land darstellen könnten, auseinanderhalten? Und wie sollen wir jeweils mit ihnen umgehen? Vielleicht brauchen ja auch beide unterschiedlichen Gruppen deine und unsere Hilfe?

Jesus, wie sollen wir helfen, wenn wir nicht genug zum Helfen haben? Woher sollen wir das ganze Brot nehmen. Ein bisschen haben wir da: Brot, Kleidung, Zelte, Decken, Spielzeug für die Kinder, Arbeitsplätze, freiwillige und hauptamtliche Helfer.

Aber was ist das schon für so viele Flüchtlinge? Und die eigenen, Leute, die dringend Arbeitsplätze, Wohnungen und Kohle brauchen, sind da ja noch gar nicht mitgerechnet!

Jesus – wir sind hoffnungslos überfordert!
München hat bereits einen Notruf abgesendet! Obwohl sie die Flüchtlinge so toll empfangen haben. (Ist der Notruf eigentlich auch an dich gegangen? Will es doch stark hoffen).Unzählinge Menschen setzen sich ein. Aber wir werden nicht Herr der Lage. Auch unsere deutsche Gründlichkeit und der Ordnungssinn sind hoffungslos überfordert.

Sind die Flüchtlinge eigentlich ein Segen für uns oder ein Nachteil? Die einen sagen so – die anderen so. Einige hoffen, dass sie unsere Wirtschaft unterstützen werden – ein großer Vorteil. Wo wir fast aussterben, weil wir in Deutschland ziemlich wenige Kinder in die Welt setzen und weil wir sogar den eigenen Nachwuchs abtreiben. Andere fürchten, dass uns die Flüchtlinge überrennen könnten. Vor allem, wenn sie den Islam mitbringen und ihn hier ausleben. Ist vielleicht nicht immer unberechtigt, die Sorge. Man sieht ja, wie es Christen in vielen muslimischen Ländern ergeht. Wobei: Die Muslime, die vor dem IS flüchten, werden hoffenlich friedlich sein – sonst hätten sie ja dort bleiben können. Und: es flüchten ja auch viele Christen aus Sürien und dem Irak. Warum sind eigentlich manche Leute gegen die eigenen Glaubensbrüder?

Es ist etwas verwirrend und schwer durchzublicken. Einige Einheimische ticken bereits aus und drohen und zünden Häuser, die als Flüchtlingsunterkünfte dienen sollen, an. Andere scheinen allzu leicht zu denken: Allah – der Allah aus dem Koran, und Gott – dein Vater, Jesus, seinen ein und der Gleiche. Beide Götter würden voll harmonisch zueinander passen. Dabei liebt der Gott der Bibel, dein Vater, dich, Jesus doch über alles. Und der Gott aus dem Koran lehnt dich, Jesus, zutiefst ab und verflucht dich! Da können doch beide Götter nicht die gleichen sein.

Ich red wieder zuviel. Also auf dem Punkt gebracht:

Jesus: Du hast doch damals mit zwei Fischen und fünf Stücken Brot 10.000 Leute satt gemacht! (Speisung der 5000, dabei wurden nur die Männer gezählt). Und du hast von dem bittenden Freund erzählt, der nachts bei seinem Freund an die Tür bollert. Weil er Brot braucht! Weil irgendein Fremder bei ihm zu besuch kam, und er kein Brot ihm Haus hatte. Und du hast gesagt: Genauso sollen wir das bei Gott auch machen.

Du bist Gottes Sohn, Jesus. Daher stehen wir jetzt bei dir vor der Tür. Alle die wollen: Ob Einheimische, Flüchtlinge, Linke, Rechte, Willkommenheißer, Abschieber, Freunde oder Feinde.

Wir bitten dich um deine Hilfe!

Wir brauchen Brot, Speise, Wohnungen, Orga, Arbeitsplätze, Kohle (Geld), und tausend andere Dinge mehr für die tausend mal tausend Leute, die über Nacht zu uns zu Besuch gekommen sind. Und die zum größten Teil vermutlich bei uns wohnen bleiben. Und genauso für die Eimheimischen bei uns, die kein ordentliches Dank über dem Kopf haben, bei denen die Kohle ständig knapp ist, die arbeitslos oder erwerbslos sind. Auch diejenigen von den Linken, die gegen den Staat sind und vonden Rechten, die Menschen in Not nichtmal ein Zelt über dem Kopf gönnen, brauchen deine Hilfe. Tu auch ihnen viel Gutes und schenke ihnen Zufriedenheit.
Auch uns, allen Normalos, genauso. Wenn ich gnötterig bin, bin ich ja auch nicht gut zu ertragen. Also bitte ich nicht nur für die Flüchtlinge und alle anderen, sondern auch für mich um viele schöne Erlebnisse, um deine Hilfe in allen Belangen und für Zufriedenheit. Und vergiss die vielen Kinder nicht, die wir in Deutschland und Österreich bereits vor ihrer Geburt ermorden (ethisch gesehen, rechtlich nicht als solches definiert). Willst du ihnen denn gar nicht helfen?

Also kurz:
Jesus, Sohn des lebendigen Gottes, bitte hilf uns! Wir tun alles, was wir können, aber wir kriegen das mit den Flüchtlingströmen nicht gebacken. Weder die Behörden noch Einzelne noch Willkommensheißer noch Flüchtlingshasser.

Abgesehen vom Brot zu kauen und Wasser zum Trinken:
Jesus: du hast gesagt, dass du das Brot des Lebens bist. Und du bist das lebendige Wasser, das jeder Mensch braucht. Willst du den Flüchtlingen und unserem Land dieses Lebensbrot – dich – auf Dauer vorenthalten! Sende einen Hunger und ein Fragen nach dir in unsere Land – zu Flüchtlingen und Einheimischen. Aber lass und nicht hungern und durstig sein: Sondern gibt uns auch diesen Brot, dass wir (zusätzlich zum normalen Brot) brauchen: Dich!

Wir sind aufgeschmissen.

Jesus, Sohn von Gott – wir wissen niemanden außer dir, der wirksam und nachhaltig helfen könnte, und der dabei noch alle Vorteile und Nachteile und Gefahren und Interessen von allen unterschiedlichen Gruppierungen und alle Eventualitäten im Kopf hat.

Es ist dringend! Und für uns nicht zu bewältigen. Und deshalb senden wir öffentlich einen Notruf an dich ab.

Jesus, wir brauchen deine Hilfe!

Denk an die beiden Brotvermehrungen, die du damals in Israel durchegführt hast!
Und denk an deine eigene Erzählung von dem Mann, der seinen Freund nachts um halb drei aus dem Schlaf holte, nur weil irgendwin Bekannter oder unbekannter bei ihm zu Besuch kam und kein Brot im Haus war.

Es sind deine Worte, Gott!
Also bitte hilf uns.

Wir brauchen dich!

Amen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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