Blauweißige Einkaufsschipps – Einkaufsschipps in weißaufblau. Neue Farben braucht das Land

Pracktische Wortschöpfunen für Grafik, Schriftbilder, Bilder, Dekoartikel – und für Germanisten

Kamman und blauweißige (weißaufblaue) Einkaufsschipps – pracktische Wortschöpfungen in der Experimentier- und Erprobungsfase

Blaue Einkaufschips unendlich geliebt

„endlichegeliebtun“ – oder wo auch immer man da zu lesen anfängt. Die blauweißiffen Einkaufsschipps von www.gekreuzsiegt.de aus Berlin

 

Immer gut zu gebrauchen: die weißaufblauen (blauweißigen) Einkaufsschipps von www.gekreuzsiegt.de. Voll pracktisch, und mankann sie problemlos im Einkaufswagen vergessen. Beim nächsten Einkauf einfach neuen Schipp einstecken – und wieder im Einkaufswagen vergessen.

So weit, so gut. Nur was bitteschön sollen so seltsame Wörter wie kamman und blauweißig im Artickel über die Einkaufsschipps?

*** Der Artickel wird demnächst weiter überarbeitet. Nachdem die ursprüngliche Wortschöpfung für „weiße Schrift auf blauem Grund“ eher an nachteilige Gedanken erinnerte. Neuer Versuch: weißaufblaue = blauweißige (= blauer Hintergrund mit weißer Schrift) Einkaufsschipps = Einkaufsschipps in Weißaufblau. Im Unterscheid zu blau-weiße Einkaufsschipss, die einfach blau und weiß sind, wo aber nichts über die Schriftfarbe ausgesagt wird) ***

Neue Wörter können hier und da pracktisch sein. Kamman z.B. ist kürzer und prägnanter als jedesmal kann man zu sagen oder zu schreiben. Kenntman aus der hochdeutschen Umgangsprache ja auch: Haste mal …, Hamma nicht / Hamwa da (Haben wir nicht/da) …, Hömma!! (Hör mal!), Biste grad inner Bank… In der Kürze liegt die Würze – und solche Wortzusammenziehungen könnten daher gerade auch für fachsprachliche Aufsätze, wo es ja immer auf den Platz ankommt –  intressant sein: In ein einziges Wort kamman auf diese Weise mehr Inhalt reinpacken.

Zugleich würde auch unsere deutsche Gramattick mit neuen, vollständigen Zeitwortformen – wie kamman für: kann man – bereichert. Und je mehr Formen bei der Formulierung zur Auswahl stehen, desto größer die Wortauswahl und desto treffsicherer kamman texten.

kamman: neue Form und kürzer für: kann man
fängtman: experimentell: Vielleicht kamman das man einfach an die Zeitwörter anhängen, und schon hatman eine neue, vollständige Werbform

 

Blauwissiff – Neue Farben braucht das Land

Blauwissiffe Einkaufsschipps. – Während man sich manche Zusammenziehungen wie kamman zumindest aus dem Zusammenhang erklärkann, haben einige Wortschöpfungen wie etwa blauwissiff garantiert erhöhten Erklärungsbedarf.

Im Deutschen gibts von Haus aus nur Farbwörter für eine handvoll Farben – sofern man jetzt nicht in RGB, CMYK, Hexadezimal oder sonstigen Kompjutersprachen redet.
Rot, grün, gelb, blau, schwarz, weiß, grau und ein paar mehr – das ist nicht sonderlich viel. Inzwischen sind auch ein paar weitere Farbbezeichnungen aus anderen Sprachen als fester Bestandteil in unserem Wortschatz dazugekommen:
Orangsch, beesch, kahki, liela, türkies, wiolett – daneben noch einige Farbzusätze aus dem Druckbereich wie züan und magenta. Hauptsächlich scheint es sich dabei um Farbmischungen oder Grundfarben zu handeln, für die wir im Deutschen zuvor keine Wörter hatten.

Blauwissiff – Blaue (Plättchen) mit weißer Schrift

Für die Beschreibung und Gestaltung von Bildern, Grafungen und Kunstwerken ist aber auch dieser erweiterte Wortschatz für Farben einfach zu wenig. Wir verwenden Farbbeschreibungen mit Vergleichen oder nach Inhaltsstoffen wie etwa karmesinrot, kobaltblau, sandfarben, …

Was uns im Deutschen bisher fast völlig fehlt, sind kurze, prägnante „mehrdimensionale“ Farbwörter für Farbzusammenstellungen, Muster, und Farben mit besonderen Eigenschaften. Weiß-blau würde mir spontan noch einfallen, als ein fest geprägtes Wort für ein Muster aus weiß und blau, vorzugsweise in Rautenform und mit bayrischem Bezug. Und natürlich gibt es auch die Farben mit Bindestrich, die genau diese Zusammenstellung zweier Farben ausdrücken: grün-blau – ein Muster aus grün und blau, unvermischt, also etwa in Streifen oder Punkten, wogegen grünblau ein Blau mit leichtem Grünstich bezeichnet.

Welche kurzen, platzsparenden Ausdrücke haben wir aber für grün-gelb-gestreift (irgendein Tier auf einer Tafel im Allwetterzoo Münster), für rot-mit-schwarzen-Punkten (Marienkäfer), für Weiß, das matschig (Schnee) oder ein Schwarz, das nass ist (Straßenbelag nach Regen)?

Brauchman nicht, so was? Bei vielen Farb-Farb- oder Farb-Eigenschafts-Kombinationen reicht sicher eine einmalige Stehgreifbildung aus: klirrend kalter Schnee – so etwas kommt hier seit dem letzten Klimawandel sowieso kaum noch vor. Wozu dafür ein eigenes Wort?

Viele Farbzusammenstellungen oder überhaupt Gestaltungsmöglichkeiten kommen aber verhältnismäßig häufig vor. Blauwissiftblauer Hintergrund mit weißer Schrift – ist z.B. überaus beliebt. Nicht nur bei den Einkaufsschipps von gekreuzsiegt.de. Auch die Dekotassen mit einem Spruch von Nick Vujicic, ein lebensfroher Motiwationsträner – ohne Arme und Beine, sind blauwissiff gestaltet:  auf dem (dunkel)blauen Henkelbecher ist in weißer Schrift zu lesen: „Meine Regeln für ein unverschämt gutes Leben“.

Auch Ideesamkeit.de ist bisher von der Grundgestaltung her blauwissiff: blauer Hintergrund mit weißer Schrift. Schauen Sie sich einmal Ihre Spruchkalender an, oder manche Verkehrsschilder, … Sie werden noch viel mehr Blauwissift – Blau mit weißer Schrift – endecken!

 

Für Grafungen, Schriftbilder, Bilder, Dekoartickel – und für Germanisten

Um Grafungen (Grafiken, grafische Gestaltungen), Kalligrafien, Bilder, Dekoartickel, Spruchtagelender und alles, was Farbe und Schrift zu tun hat, näher zu beschreiben, könnte sich eine Kurzbeschreibung nach dem Muster von Blauwissift (Blau mit weißer Schrift) eignen. Dann brauchtman nimmer ellenlange Romane reden, um ein Bild zu beschreibe … Wobei das Künstler und Fachleute die Wortersparnis natürlich sofort wieder durch andere blumige Zusätze ausgleichen würden. ;-)

Hier die neue Gramattick bzw. ein neuer gramattischer Baustein für Hintergrund-Schrift-Farb-Beschreibungen

  • blau – wenigstens das Wort dürfte noch verhältnismäßig klar sein. Obwohl: welcher Blauton genau?
  • (w)iss: steht für weiß, weil es vermutlich in längeren Zusammensetzungen wie blauwiss, oder Grünissift einfacher auszusprechen ist als weiß. Mankann aber auch -weiß-, also zB blauweiß sagen.
  • blauwiss: blauwiss ist damit im Grunde genommen das Gleiche wie blau-weiß (mit Bindestrich!): ein Muster aus blauen und weißen Flächen, Punkten, Streifen, … aber jede Farbe für sich. Einbahnstraßenschilder sind z.B. blauwiss, blau-weiß, oder vielleicht weiß-blau, da der Blauanteil überwiegt. Blauweiß, zusammengeschrieben, wäre dagegen streng genommen eine Mischung beider Farben, also hellblau.
  • -ift,-iff: Vielleicht haben Sie es aus der Üschrift schon erraten – dies ist sicherlich der schwierigste Wortbestandteil. Aber auch der bingsamste (effecktiefste). -ift steht ganz einfach für Schrift. Wobei zwischen dem Hauptwort – (die) Blauift = (die) blaue Schrift – mit -ift einerseits und dem Eigenschaftswort (Adjecktief) und dem Adwerb andererseits mit -iff unterschiedenird: ein blauiffes Schild (ein Schild mit blauer Schrift).Gut, manmuss sich erst etwas reindenken, kann dann aber die meisten Schrifteinfärbungen kurz und bündig auf den Punkt bringen: Grünift (grüne Schrift), eine schwarziffe Warntafel (Warntafel mit schwarzer Schrift), usw.
  • Echt pracktisch wirds, wenn man die Hintergrundfarbe und die Schriftfarbe von Dekoartickeln, Fotos, Schildern, Tagelenderblättern usw. in einem einzigen Wort beschreiben will:
  • blauwissiff als Eigenschaftwort könnte die Farbzusammenstellung der blauen Einkaufsschipss zB optimal beschreiben: blau(er Hintergrund mit) weiß(er Schr)ift.
    Aus dem Wort blauwissiff lässt sich nicht nur entnehmen, dass die Einkaufsschipps blau sind. Zusätzlich steckt auch noch die Info mit drin, dass die Schipps bedruckt sind, und zwar mit Schrift, und diese in weißer Farbe.
    Alles in einem Wort: blauwissiff(e Einkaufsschipps).
  • Braunissift zB (Langform: Braunweissift) kommt als „Farbe“ bzw. Farbzusammenstellung in Disein und Gestaltung gefühlt ebenso häufig vor wie Blauweißift. – Braunissiffe Schilder, braun mit weißer Schrift, weisen zB an Autobahnen oder in Städten auf Sehenswürdigkeiten hin. Auch für die Tietelseiten mancher Zeitschriften, Magaziene und Tagelender wird Braunissift verwendet: Ein Foto zeigt etwa eine braune Tür oder Holzbank im Hintergrund – darüber sind in weißer Schrift die neusten Schlagzeilen und Artickelüberschriften zu lesen.
  • grünissiff (Eigw.), Grünissift (Hw.): Grüner Hintergrund mit weißer Schrift
  • rotissiff (rotweißiff), Rotissifft (Rotweißift): Stoppschilder verwenden z.B. Rotissift (Rot mit weißer Schrift). Auch diwerse Dekokisten mit rotem Hintergrund und weißem Schriftaufdruck sind rotissiff. Wobei mir dieselbe Dekokiste mit der umgekehrten Farbzusammenstellung – in weißrotiff (oder genau: beeschweiß-rotiff) besser gefiel.

Wie Sie sehen: Manmuss sich sicher erst an diese Art von Sprachlogick und an so ein neues Plugin (Plaggin) für die deutsche Gramattick gewöhnen …

… die Farbzusammenstellungen von Hintergrund- und Schriftfarbe in Ihrem Blogg, bei den Dekoartickeln im Wohnzimmer sowie der Freizeitkataloge, Postkarten, Spruchtagelender, Straßenschilder und was Sie sonst noch alles in Ihrer weiteren Umgebung finden, lässt sich mithilfe dieser neuen gramattischen Funktion noch präziser beschreiben.

 

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Aussprachegemäße Schreibung:

pracktisch, Einkausschipps, ua. Bei supergängigen Abkürzungen wie zB und ua kamman sich die Punkte glaubich auch sparen.Vielzuviel Schreibarbeit … ;-)

Für Suchseiten: Einkaufchip, blaue Einkaufschips, Chip, Chips

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