Anfrage an Tierschutz- und Lebensschutzinitiativen

Anfrage an Tierschutzvereine und Lebensschützer
Nennen von Tierschutz- und Lebensschutzinitiativen als Lesetipp oder weiterführende Literatur

Liebe Tierschutzvereine,
Liebe Lebensschützer (bes. für Babys vor der Geburt),

vor Kurzem bin ich durch einen Fernsehbeitrag auf das Kükenschreddern aufmerksam geworden. Die Bilder sind echt grauslich, und ein Kommentar eines Tierschützers machte mich nachdenklich: „Die Küken haben auch Schmerzempfinden.“ Und: „Sie führen einen Überlebenskampf.“ Das ist erschreckend.

Von Haus aus interessiert mich das Thema Tierschutz eher wenig oder nur am Rande. Auch bin ich kein Vegetarier – Tiere zu verzehren halte ich für durchaus erlaubt.
Aber das massenhafte Schreddern oder Vergasen von „Kükerichen“ (eigenes Neuwort für: männliche Küken) – stimmt, das muss wirklich nicht sein!

Daneben gibt es noch ein anderes Thema, dass mir am Herzen liegt: Die Babys im Bauch. Verfremdend i.d.R. Föten oder Embryos genannt – da hört man nicht mehr, dass es um Menschen und um Menschenleben geht. Und auch die, die Babys-im-Bauch – haben Gefühle, wollen leben, führen einen Überlebenskampf.

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Vielleicht haben Sie die Bilder von geschredderten, verendeten Küken und von abgetriebenen Babys gesehen – beide Bildersorten weisen erschreckende Gemeinsamkeiten auf.

Diese Bilder zeige ich auf diesem Flyer nicht – aber als Hintergrundinfo lässt sich leichter erahnen, um was und um welche Dimensionen von Leid und Schmerzen es hier überhaupt geht.

Folgende Idee:
Ich würde auf einem von mir gestalteten Flyer (derzeitiger Entwurf s. Abbildungen) gerne beide Themen miteinander kombinieren: Tierschutz und Lebensschutz. Ganz einfach, weil ich hoffe, dadurch für beide Themen mehr Aufmerksamkeit anzuregen. Für eine Reihe von Leserinnen und Lesern mag diese Kombination provokant wirken … aber wenn ich das recht betrachte, ist es ja zumindest bei Tier- und Umweltschutz manchmal gerade das leicht Provokante, Ausgefallene, Unerwartete, das Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema weckt. Und in der Werbung und im Marketing sowieso.

Als Einzelperson kann ich bei beiden Anliegen nicht sonderlich viel bewegen. Mir ist es weder möglich, fundierte Infos zum Kükenschreddern weiterzugeben, Küken aufzuziehen oder gar Legehennen zu einem besseren Leben zu verhelfen, noch Babys, die vor ihrer Geburt stehen, praktisch zu retten, indem ich babysitte oder ihren Müttern praktisch helfe. Als Einzelperson ist das einfach nicht leistbar. Alles, was ich versuchen kann, ist, auf beide Themen hier und da vereinzelt aufmerksam zu machen. Vielleicht hilft das den Küken und den Menschen.

Daher würde ich gerne auf der jeweiligen Seite des Flyers – je nach Platz – auf ein bis drei Tierschutz- und Lebensschutzinitiativen als Lesetipp oder weiterführende Literatur hinweisen. Leserinnen und Leser, die sich für eins der Themen oder auch für beide interessieren, hätten dann ein kompetente Anlaufstelle, bei der sie detaillierte Infos und/oder praktische Hilfe erbitten können.

Sie als Tier- oder Lebensschutzorganisation hätten dann ein bisschen mehr Werbung für Ihre Anliegen. Vielleicht sogar Spendenzuwächse – in einer Vorabdiskussion war eine Leserin von meinem Flyer im früheren Entwurfsstadium nicht begeistert, fand dann aber die praktische Hilfe einer von mir in der Diskussion genannten Lebensschutzorganisation umso besser – und spendete laut eigener Aussage dorthin. (Das wäre jetzt in dieser Art und Weise nicht mein Ziel gewesen. Aber ich – und wohl auch manche Kritiker – müssen zugeben, dass damit unterm Strich auch den Babys und Müttern geholfen wird. Manche positiven Wirkungen kommen vielleicht auch anders zustande als geplant – wie beim Spiel über Bande.)

Drucken und verteilen würde ich diese Flyer privat und auf eigene Kosten – je nach Zeit, Geldbeutel und Gelegenheit. So gesehen würden für Sie keine Kosten anfallen.

Es sei denn, jemand möchte als Einzelner oder als Initiative a) etwas für die Herstellung usw. spenden oder Ihre Tier- oder Lebensschutzinitiative möchte b) Flyer von mir zum Auslegen auf eigenen Ständen verwenden – dann müsste man nochmal extra drüber reden.

Am Rande: In den Flyern ist auch ein direkter Aufruf an Jesus, den Sohn von Gott, mit einbezogen. Auch das ist ungewöhnlich. Aber ich rechne damit, dass Gott tatsächlich existiert. Und damit, dass er direkt in unsere Lebenswirklichkeit eingreifen kann. Ein Hilferuf an ihn drückt aus, dass ich/wir die Situation selber nicht wirklich geregelt kriegen und dass wir unbedingt Gottes Hilfe brauchen. Das knickt etwas unseren menschlichen Stolz – dürfte Gott aber im positiven Sinne schmeicheln. Und ich könnte mir vorstellen, dass er sich dann auch tatsächlich für unsere Anliegen einsetzt.

Sich an Gott zuwenden, noch dazu öffentlich, ist nicht unbedingt üblich. Aber egal ob als Tier- oder Lebensschützer oder auch als Christen: Eins haben wir gemeinsam: Wir machen die Klappe auf und setzen und für Tiere, Menschen oder für Gott ein – auch wenn das nicht üblich ist. Wir fragen nicht (oder nicht immer ;-) ) ängstlich: Dürfen wir wohl sagen, dass wir das Leben der Küken oder der Kinder schützen möchten? Ist das allen Leuten recht – wenn wir für den Schutz des Lebens werben? Sondern wir stellen uns hin und sagen: Ja, Menschen haben ein Recht zu leben. Auch vor ihrer Geburt. Ja, Kükenschreddern ist nicht das Gelbe vom Ei. Lasst und kucken, ob man nicht die Hähne auch mit großziehen kann. Und genauso bei Gott: Gott fragt nicht: Darf ich vielleicht irgendwo in einer Abstellecke vorkommen, vielleicht in einer Kirche, als Rückzugsort? Nein! Gott ist der, der alles geschaffen hat: Tiere und Menschen.Von daher beansprucht auch er ganz selbstverständlich seinen Platz in unserem Leben.

Alle drei Ziele – Tierschutz, Menschenschutz und Gottes Anliegen – ergänzen einander. Wenn es den Menschen gut geht, geht es den Tieren tendenziell auch besser. Nicht immer, aber oft. Wenn etwa wir Menschen unter Zeit- und Leistungsdruck stehen – dann setzen wir Hühner und Küken auch unter Zeit-und Leistungsdruck (Legehennen, Kükenschreddern). Und wenn wir Mensch und Tier nach lebenswert und lebensunwert sortieren: Dann gnade uns Gott! Denn das wird auf Dauer nicht nur Babys und Küken betreffen.
Wenn wir wiederum uns für Gottes Anliegen einsetzen – dann wird er sich auch um unsere Anliegen kümmern.

Tierschutz, Menschenschutz und Gottes Daseinsrecht sind wie ein Teller Spaghetti: Wenn man an einer Stelle dreht – dreht sich alles andere mit. (Im Original der Satz eines Theologiedozenten über Theologie – hier jedoch auf unsere Thematik abgewandelt).

All das steht so ausführlich natürlich nicht auf dem Flyer. Dazu reicht der Platz nicht. Das Flugblatt kann nur ein Gedankenanstoß sein.

Meine Frage also an Sie – liebe Lebens- und Tierschutzorganisationen:
Wer von Ihnen (als Initiativen) hätte Lust, auf dem Flyer als Ansprechpartner für das jeweilige Thema genannt zu werden? Die Gesamtherausgabe des Flyers liegt bei (www.blog.)ideesamkeit.de – meiner privaten Ein-Mann-„Initiative“ * (zur Ein-Mann-Initiative bitte hinweis nach dem Bild unten beachten)

Rettungsring-rueck-vorsch4oben: bisherige Fassung der Rückseite – evtl. neue Überarbeitung: s. etwas weiter unten.

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Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mitdenken, mitarbeiten und vorgerarbeitet haben – ebenso an alle, die evtl. den Flyer bekannt machen oder verbreiten

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in irgendeiner Form am Flyer mitarbeiten. Ideesamkeit.de ist zwar eine Ein-Mann-Initiative. Das bedeutet, dass die Initiative zu Flyern, Karten, Texten hierbei zumeist von einer einzigen Person ausgeht (von mir) und vom Entwurf bis zum Verteilen in Eigenregie läuft. Es steht also keinerlei Organisation dahinter – und noch nicht einmal ein festes Mitarbeiterteam.
Dennoch gibt es bei den Flyern von Ideesamkeit.de inzwischen immer mal wieder Einzelne, die in irgendeiner Form mitarbeiten.
Ein ganz besonders Dankeschön vor allem an condesign, einer Teilnehmerin von pixabay.de Sie macht echt massenhaft und sher coole und vor allem professionelle Fotos. Allein das Bild mit dem Marmeladenbrot (s. anderen Flyer von Ideesamkeit.de) ist von der Bildkomposition, Farbwahl, dem Bildauschnitt, der Idee usw. her einfach umwerfend. Auf diesem Flyerentwurf stammt das Bild mit den Küken von ihr. Das Foto mit dem bemalten Babybauch stammt von Bollepret, ebenfalls einer Fotografin auf pixabay.de.Find ich cool, den kleinen Bengel mit dem Rettungsring. Wusste gar nicht, dass man Kugelbäuche bemalt.
Pixabay.de ist übrigens eine kostenlose Bilddatenbank zum mitmachen. Wie man an den Bildern sieht: Sehr genial. Es lohnt sich, raufzuschauen.

Einen herzlichen Dank ebenfalls an Freunde und Diskussionspartener, die sich die Flyer-Entwürfe unter die Lupe nehmen, und die ebenfalls sehr viel Energie in Besprechung, Diskussion und Verbesserung der Flyer stecken. Durch diese Diskussionen bringen sie andere Blickwinkel mit ein, Punkte, die bisher nicht bedacht wurden, oder sehr sinnvolle Ideen – wie zB. die Anfrage an Tierschutz- und Lebensschutzinitiativen: Stimmt! Es ist völlig richtig, dass so ein Flyer den Leser oder die Leserin ratlos dastehen lassen könnte, wenn sie nähere Informationen oder praktische Hilfe zum Tierschutz oder zum Lebensschutz haben möchten. Dieser Flyer – und Ideesamkeit.de – kann nur einen Gedankenanstoß liefern. –  Ein Verweis auf Organisationen, die sich eingehend mit diesen Themen befassen, ist daher wirklich angebracht. Zugegeben, da wäre ich als Einzelner nicht drauf gekommen. Danke daher besonders für diesen und auch für zahlreiche andere Hinweise aus verschiedenen Diskussionen.

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So,hier nun die evtl. neue Überarbeitung der Rückseite – noch in Arbeit.Mit Einbeziehung der Mütter, die bei der Überlegung, ob sie abtreiben oder nicht, auch oft unter sozialem, finanziellen u.a. Druck stehen, vergewaltigt wurden. –  Eigentlich zielte der Flyer gar nicht vorwiegend auf die Mütter ab … aber wenn sich deren Fürsprecherinnen angesprochen fühlen …Rettungsring-rueck-vorsch6

 

 

Der Flyer befindet sich derzeit noch im Entwurfsstadium (Stand:11.07.2016). D.h. die grobe Richtung und manche Details stehen fest. Einzelheiten lassen sich aber evtl. noch ändern. Änderungen, die für mich sehr viel Aufwand bedeuten, müssten sehr gut begründet sein. Das Ding läuft ja privat – da ist die Zeit dafür meist knapp.
Wie wär’s also?
 
Möchten Sie Ihr Thema noch weiter publik machen?

Falls die Aufmachung dieses Flyers Ihren Kommunikationszielen nicht völlig zuwider läuft, hätten Sie hier evtl. die Chance!

Und: Ich vermute, dass wir zusammen noch mehr erreichen können, als wenn jeder – Tierschutz und Lebensschutz – ausschließlich das eigene Themenfeld allein behandelt.

 

 

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